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Ribery beim HSV dabei, hoffen auf Klose

Bangen um Luca Toni, hoffen auf Miroslav Klose und grünes Licht für Franck Ribery - zwei Tage vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV hat sich die Personalsituation beim FC Bayern weiter entschärft.

So kann Ottmar Hitzfeld im Nord-Süd-Gipfel definitiv auf die Dienste von Ribery zurückgreifen. „Er kann spielen“, sagte der Bayern-Trainer am Freitag nach dem Training an der Säbener Straße. Auch bei Miroslav Klose deutet alles darauf hin, dass er beim Bundesliga-Klassiker in der Hansestadt auflaufen kann.

Klose auf einem guten Weg

„Es sieht ganz gut bei ihm aus“, meinte Hitzfeld. Klose hatte sich vor zwei Wochen beim Auswärtsspiel in Bremen eine Außenbanddehnung im Knie zugezogen. Er habe zwar noch Probleme beim Schießen und beim Sprinten, „aber ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin“, sagte der Nationalstürmer.

Als „sehr, sehr fraglich“ bezeichnete Hitzfeld hingegen das Mitwirken von Kloses Sturmpartner Luca Toni. Der Italiener konnte am Freitag noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Nur wenn Toni am Samstag beim Abschlusstraining dabei ist, will der Bayern-Coach ihn auch mit nach Hamburg nehmen.

Hamburg noch zu früh für Jansen

Erstmals seit dem ersten Spieltag kann José Sosa wieder auf einen Einsatz hoffen. Der Argentinier musste zuletzt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls pausieren. Dafür kommt für Marcell Jansen (Syndesmoseband) das Spiel in Hamburg noch zu früh. Für den Nationalspieler, der aber zum DFB-Aufgebot für die Spiele in Wales und gegen Rumänien gehört, dürfte erneut Christian Lell in der Viererabwehrkette zum Einsatz kommen.

Eine kurze Schrecksekunde gab es für Hitzfeld noch beim Training am Freitag zu verkraften. Abwehrmann Lucio erlitt bei einem Zweikampf eine schmerzhafte Prellung am Fuß und brach die Einheit vorzeitig ab. „Ich gehe aber davon aus, dass er spielen kann“, gab Hitzfeld wenig später Entwarnung.
1.9.07 13:36


Belenenses im Portrait

Der „Clube de Futebol Os Belenenses“ ist in Bélem, einem Vorort von Lissabon, beheimatet und steht klar im Schatten der beiden großen Klubs Benfica und Sporting Lissabon. Der Klub wurde am 23. September 1919 gegründet und trifft damit fast auf den Tag genau 88 Jahre später (20. September) zum ersten Mal überhaupt auf den FC Bayern.

Die sportlichen Erfolge von Belenenses liegen schon eine ganze Weile zurück. Vier Mal holten die „Törtchen“, so der Spitzname des Klubs, die portugiesische Meisterschaft (1927, 1929, 1933, 1946), drei Mal gelang der Pokalsieg (1942, 1960, 1989). Bis auf die Teilnahme am Pokalfinale der vergangenen Saison, wo die von Jorge Jesus trainierte Mannschaft mit 0:1 an Lokalrivale Sporting scheiterte, konnte der Verein an die großen Erfolge der Vergangenheit in den letzten Jahren nicht mehr anknüpfen.

Belenenses mit Fehlstart

In der Saison 2005/06 verpasste der Klub sogar sportlich den Klassenerhalt in der ersten Liga. Einzig der Zwangsabstieg von Gil Vicente wegen irregulären Einsatzes eines Spielers bewahrte Belenenses vor dem Gang in die Zweitklassigkeit. Als Tabellen-Fünfter der Vergangenen Saison qualifizierte sich Belenenses erstmals seit 1989 wieder für den internationalen Wettbewerb.

Anders als der FC Bayern erwischte Belenenses in der laufenden Spielzeit keinen guten Start. Nach den ersten beiden Spielen rangiert die Elf mit 1:3 Toren und einem Punkt auf Platz 14. Seine Heimspiele trägt Belenenses im „Estádio do Restelo“, benannt nach dem traditionellen Hafen der portugiesischen Hauptstadt, aus, einer rund 30.000 Zuschauer fassenden Arena unweit des Rio Tejo.

Drehers Erfahrungen

Im UEFA-Cup sorgte Belenenses bislang nur einmal wirklich für Furore, und das ausgerechnet gegen eine deutsche Mannschaft. In der ersten Runde der Saison 1988/89 warfen die Portugiesen den Titelverteidiger Bayer Leverkusen mit zwei knappen 1:0-Siegen aus dem Wettbewerb. Damals im Kader der Leverkusener: Bayerns dritter Torhüter Bernd Dreher. Insgesamt bestritt Belenenses erst zehn Spiele im UEFA-Cup. Drei Siegen stehen drei Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Das Torverhältnis lautet 8:11.
1.9.07 13:38


FCB als 'Schwarze Bestie' - Auch beim HSV 3 Punkte im Visier

„La Bestia Negra“ - so wurde der FC Bayern vor einigen Jahren in Spanien genannt, als er mehrfach in Folge gegen Real Madrid gewonnen hatte. Am Sonntag will die „schwarze Bestie“ nun auch in Hamburg zuschlagen. Weil der HSV ebenfalls in rot und weiß spielt, trägt die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld erstmals das neue schwarze UEFA-Cup-Trikot.

„Wir fahren nach Hamburg, um dort zu gewinnen“, sagte der Bayern-Coach ganz unabhängig von der Trikotfarbe seiner Mannschaft. Nach neun Punkten aus den ersten drei Spielen und einem Torverhältnis von 10:0 wären die Bayern auch in ihrem roten oder weißen Outfit mit breiter Brust in der Hansestadt aufgelaufen. „Wir sind gut drauf und wollen auch in Hamburg gewinnen“, betonte Nationalspieler Philipp Lahm.

Hamburg wird ein echter Prüfstein

Selbstbewusst, aber mit der nötigen Portion Respekt - so wollen die Bayern ihre Siegesserie in der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften Hamburger WM-Arena ausbauen. „Wir wissen, was uns dort erwartet. Der HSV gehört vom Potenzial zu den Spitzenmannschaften der Liga. Das wird ein große Herausforderung für uns“, sagte Hitzfeld. Für Lahm ist die Aufgabe beim HSV „ein echter Prüfstein.“ Mit sechs Punkten belegten die Elbestädter vor diesem Spieltag Platz fünf.

Zudem hat die Mannschaft von Defensivliebhaber Huub Stevens („Die Null muss stehen“) am Donnerstag mit einem 4:0-Erfolg gegen Honved Budapest und dem Einzug in den UEFA-Cup selbst viel Selbstvertrauen gesammelt. „Ich hoffe, dass wir zeigen können, was in uns steckt. Die Bayern sind natürlich ein ganz anderes Kaliber als Budapest“, sagte Stevens. „Mit unserem Publikum im Rücken können wir die Bayern bezwingen“, ist Kapitän Raphael van der Vaart überzeugt.

Oberste Priorität: zu Null spielen

Der niederländische Nationalspieler hat für Hitzfeld „die Schlüsselposition beim HSV“ inne. Beim FCB war in den letzten Wochen Mittelfeldzauberer Frank Ribery die treibende Kraft im Offensivspiel. „Van der Vaart auf der einen Seite und Ribery auf der anderen - das wird sicherlich ein Leckerbissen für die Zuschauer“, freut sich Hitzfeld schon auf das Duell der beiden Ausnahmekönner.

Van der Vaart wird es im Mittelfeld sicherlich überwiegend mit Zé Roberto und seinem Landsmann Mark van Bommel zu tun bekommen. Die Bayern wollen sich aber auch in der Fremde nicht nach dem Gegner richten und „unser eigenes Spiel durchziehen“, so Miroslav Klose, der nach seiner Verletzungspause gegen Hannover in Hamburg wieder dabei.

HSV zuletzt ein Angstgegner für Bayern

„Wichtig ist, dass wir wieder zu Null spielen, das hat oberste Priorität. Nach vorne sind wir stark genug besetzt, da kann jeder ein Tor schießen“, betonte Klose. Sechs unterschiedliche Torschützen waren bislang beim FCB schon erfolgreich. „Das Ziel ist, dass wir auch in Hamburg unsere Stärken zeigen“, sagte Hamit Altintop. Der Türke dürfte nach dem Ausfall von Luca Toni erneut in der Startelf stehen.

Übrigens: Die Spanier verstehen unter „Bestia Negra“ eigentlich den Begriff „Angstgegner“. Und das trifft in diesem Duell schon eher auf den HSV zu: Drei der letzten vier Begegnungen konnten die Hamburger für sich entscheiden. Die Hanseaten waren es auch, die in der Bundesliga saisonübergreifend den letzten Sieg gegen die Münchner feiern konnten (2:1 am 28. April in der Allianz Arena). Am Sonntag gegen 18.50 wird man wissen, wer die echte „Schwarze Bestie“ ist.

So könnten sie spielen:

Hamburger SV: Rost - Brecko , Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Jarolim, de Jong - Castelen, van der Vaart, Olic - Guerrero

FC Bayern: Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Van Bommel, Zé Roberto - Altintop, Ribéry, Schweinsteiger - Klose
Außerdem im Kader: Rensing, Ismael, Ottl, Van Buyten, Podolski, Wagner, Sosa

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)

Heimbilanz: 12-10-20, 50:72 Tore
2.9.07 11:36


1:1 in Hamburg - Klose-Tor reicht nicht zum Sieg

Der FC Bayern hat erstmals in dieser Saison Punkte abgegeben. Am 4. Spieltag musste sich die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld mit einem 1:1 (0:0) beim Hamburger SV begnügen, bleibt aber dennoch mit drei Punkten Vorsprung auf die Verfolger souverän an der Tabellenspitze.

57.000 Zuschauer in der Hamburger WM-Arena sahen eine kampfbetonte Partie mit wenigen Höhepunkten vor beiden Toren. Miroslav Klose brachte die Münchner nach 70. Minuten etwas glücklich in Führung, die „Joker" Mohamed Zidan drei Minuten vor dem Abpfiff egalisieren konnte.

Klose ersetzt Toni

Hitzfeld nahm gegenüber dem 3:0 am letzten Wochenende gegen Hannover nur eine Änderung in der Startelf vor. Für den noch angeschlagenen Luca Toni (Oberschenkel-Zerrung) rückte der wiedergenesene Miroslav Klose auf die Mittelstürmerposition. Beim HSV fehlte kurzfristig Spielgestalter Raphael van der Vaart aufgrund einer Wadenverletzung. Coach Huub Stevens bot dafür mit Paolo Guerrero und Piotr Trochowski zwei Ex-Bayern von Anfang an auf.

Beide Teams begannen verhalten und waren in erster Linie auf Sicherung des eigenen Strafraums aus. Den Bayern gelang es im kompletten ersten Abschnitt nicht, an das gute Offensivspiel der letzten Partien anzuknüpfen. Lediglich ein harmloser Distanzschuss von Zé Roberto (37.) sprang aus den Bemühungen heraus. Meistens war schon weit vor dem gegnerischen Tor Endstation für die Münchner, die einfach kein Mittel gegen die gut gestaffelte Hamburger Hintermannschaft fanden.

Kahn bei Rekordeinsatz kaum gefordert

Aber auch die Hamburger brachten nicht viel mehr zustande. Ab der 30. Minute gelang es den Hausherren zwar, ein wenig Druck aufzubauen, doch auch in dieser Phase blieb Oliver Kahn nahezu beschäftigungslose. Einzig bei einer scharfen Freistoßflanke von Trochowski (13.) musste sich der neue Rekord-Torhüter der Bundesliga bei seinem 535. Einsatz einmal strecken.

Das sollte sich nach Wiederanpfiff ändern. Beim Versuch von Romeo Castelen aus 18 Metern musste Kahn noch nicht eingreifen (48.). Zwei Minuten später parierte er glänzend gegen den frei vor ihm zum Schuss kommenden Ivica Olic. Es war die beste Chance des Spiels bis dahin.

Podolski feiert Comeback

Die Hamburger blieben nun am Drücker und erhöhten die Schlagzahl. Die Bayern-Defensive hatte alle Hände voll zu tun, die immer stärker werdenden Hanseaten vom eigenen Tor fernzuhalten. Lucio und Martin Demichelis leisteten im Zentrum aber erneut ganze Arbeit. Nach vorne blieben die Bemühungen weiterhin ohne Durchschlagskraft.

Hitzfeld reagierte auf das schwache Angriffsspiel seiner Mannschaft und brachte für den wirkungslosen und „dunkelgelb"-verwarnten Schweinsteiger Lukas Podolski (64.). Der 22-Jährige feierte nach über viermonatiger Verletzungspause sein Bundesliga-Comeback.

Kloses Jubiläumstreffer

Dass die Bayern in der 70. Minute in Führung gingen, kam zwar nicht aus heiterem Himmel, lag aber auch nicht unbedingt in der Luft. Christian Lell konnte am rechten Flügel frei flanken und in der Mitte drückte der ungedeckte Klose den Ball mit dem rechten Oberschenkel ins Tor. Für den Nationalstürmer war es der dritte Saisontreffer und der 100. in der Bundesliga insgesamt.

Mit der Führung im Rücken agierten die Bayern wesentlich sicherer und hatten zwei gute Gelegenheit, die Führung weiter auszubauen. Zunächst scheiterte Hamit Altintop mit einem wuchtigen 20-Meter-Schuss an HSV-Keeper Frank Rost (82.). Bei der anschließenden Ecke prallte der Ball vom Bein des eingewechselten Hamburgers Choupo-Moting an den Außenpfosten (83.).

Joker Zidan trifft zum Ausgleich

Dass es für die Münchner nicht zum vierten Sieg im vierten Spiel reichte, lag am glücklichen Händchen von HSV-Coach Stevens. Der brachte in der 74. Minute Mohamed Zidan ins Spiel und der Ex-Mainzer traf in der 87. Minute aus dem Gewühl heraus zum 1:1. Es war der alles in allem gerechte Schlusspunkt in einer umkämpften Partie.

Hamburger SV - FC Bayern 1:1 (0:0)

Hamburger SV: Rost - Boateng, Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Jarolim, de Jong - Castelen, Trochowski (78. Choupo-Moting), Olic (74. Zidan) - Guerrero

FC Bayern: Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Van Bommel, Zé Roberto - Altintop, Ribéry (90. Wagner), Schweinsteiger (64. Podolski) - Klose (89. Sosa)


Ersatz: Rensing, Ismael, Ottl, Van Buyten

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 57.000 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Klose (70.), 1:1 Zidan (87.)

Gelbe Karten: Guerrero, de Jong, Olic, Atouba / Zé Roberto, Schweinsteiger, Lell
2.9.07 20:51


'Überhaupt kein Beinbruch' - Bayern können mit Punkteteilung leben

Die Liga atmet auf! Durch das späte Ausgleichstor von „Joker“ Mohamed Zidan hat der Hamburger SV den Siegeszug des FC Bayern in der Bundesliga gebremst. Am vierten Spieltag musste der Rekordmeister erstmals Punkte abgeben. Doch bei den Verantwortlichen der Münchner hielt sich die Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg beim Nord-Süd-Gipfel in Grenzen.

„Das ist überhaupt kein Beinbruch. Wir sind Tabellenführer und haben einen erstklassigen Start in die Saison gehabt. Es gibt überhaupt nichts zu kritisieren“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 1:1 (0:0) gegen die Hanseaten am Sonntag. „An einem schlechten Tag muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Wir können damit leben“, kommentierte Ottmar Hitzfeld das Remis.

Bayern konnten sich nicht durchsetzen

Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger WM-Arena konnten die Bayern gegen gute Hanseaten nicht an die glanzvollen Leistungen der ersten Spiele anknüpfen. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Wir haben im Mittelfeld zu wenig Akzente gesetzt, uns spielerisch kaum durchsetzen können und viele Eins-Gegen-Eins-Situationen verloren“, lautete die Analyse von Hitzfeld.

Das lag zum einem am defensiv bestens eingestellten HSV. Bis zur glücklichen Führung von Miroslav Klose in der 70. Minute mit seinem 100. Bundesligator hatten sich die Bayern nicht eine einzige Torchance herausspielen können. „Das war bisher unser schwierigstes Spiel. Der HSV hat kompakt gestanden und sehr diszipliniert gespielt. Es war schwer für uns durchzukommen“, erklärte Hitzfeld.

Beide Teams neutralisierten sich

Zum anderen lag es aber auch an der eigenen Leistung. „Uns hat die Frische gefehlt in den Zweikämpfen“, sagte Hitzfeld und verwies darauf, dass mehrere Spieler in den Tagen zuvor nur eingeschränkt hatten trainieren können. Franck Ribery war Mitte der Woche noch fraglich gewesen, Torschütze Klose hatte nach überstandener Außenbanddehnung im Knie erst am Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teilgenommen.

„Ich hatte sehr, sehr wenige Ballkontakte und bin wie die ganze Mannschaft nur schwer ins Spiel reingekommen“, meinte Klose am Montag. „Solide“ nannte Oliver Kahn die Vorstellung der Mannschaft:„Es war ein typisches 0:0-Spiel. Wir haben uns weitgehend neutralisiert“.

Jedes Spiel ein Überlebenskampf

Dass nach Kloses Führungstor drei Minuten vor dem Ende doch noch der Ausgleich fiel, war aus Sicht des Rekordmeisters zwar ärgerlich. Kahn und Co. waren sich aber einig, dass das 1:1 ein gerechtes Ergebnis war. „Der Endstand war so, wie das Spiel auch ausgesehen hat“, sagte Mark van Bommel stellvertretend.

Für Kahn war die Partie in Hamburg sogar sehr lehrreich. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass jetzt jeder den FC Bayern besiegen will“, sagte der Kapitän, „jedes Spiel ist eine Art Überlebenskampf für uns. Mit dieser Einstellung müssen wir reingehen, das hat das Spiel in Hamburg ganz gut gezeigt.“ Ein Spaziergang wird der Weg zum Titel auf jeden Fall nicht - auch wenn HSV-Coach Huub Stevens versichern wollte: „Platz eins ist vergeben, ganz klar."
3.9.07 19:54


Elf Bayern-Spieler auf Länderspielreise

In den kommenden Tagen sind Ottmar Hitzfeld bei der täglichen Trainingsarbeit wieder mal die Hände gebunden. Ganze elf Spieler sind mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz und kehren erst ein oder zwei Tage vor dem Heimspiel am 15. September gegen den FC Schalke 04 nach München zurück. Statt mit seiner Mannschaft weiter an taktischen Dingen arbeiten zu können, wird der Bayern-Coach viel improvisieren müssen.

Den größten Block mit fünf Akteuren hat Hitzfeld an Bundestrainer Joachim Löw abgestellt. Miroslav Klose, Marcell Jansen, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und auch Lukas Podolski gehören zum Aufgebot für das EM-Qualifikationsspiel am 8. September in Cardiff gegen Wales sowie das Freundschaftsspiel vier Tage später in Köln gegen Rumänien.

Topspiel in Mailand - mit Toni?

Zu einem Treffen zweier FCB-Neuzugänge könnte es am Samstag in Mailand kommen, wenn Weltmeister Italien im Topspiel der EM-Qualifikationsgruppe B auf Vize-Weltmeister Frankreich trifft. Luca Toni gehört zum Aufgebot der Gastgeber, sein Münchner Teamkollege Franck Ribery steht im Kader der Franzosen. Der Einsatz von Toni ist aufgrund von Oberschenkelproblemen aber noch nicht gesichert.

Vier Tage (12.9.) später steht den Italienern der nächste schwere Gang bevor, wenn sie in Kiew auf Gastgeber Ukraine treffen. Frankreich spielt am selben Tag im Pariser Prinzenpark-Stadion gegen Schottland. Alle vier Teams liegen in der Tabelle nur sechs Punkte auseinander. Die Ukrainer haben zudem noch ein Spiel mehr auszutragen. Spannung ist also angesagt.

Zwei Auftritte für Altintop

Auch Hamit Altintop hat zu Wochenbeginn seine Koffer gepackt. Mit der Nationalmannschaft der Türkei trifft er Samstag in Malta an und empfängt am 12. September in Istanbul die Auswahl von Ungarn. Mit zwei Siegen wäre der WM-Dritte von 2002 der EM im nächsten Sommer einen großen Schritt näher gekommen

Nur ein Pflichtspiel hat Daniel van Buyten mit der belgischen Nationalmannschaft zu bestreiten, aber das hat es - zumindest was die Reisestrapazen angeht - in sich. Am 12. September müssen die Belgier in Kasachstan antreten. Für Van Buyten ist es auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln, nachdem er seinen Platz in der FCB-Stammelf vorerst an Martin Demichelis verloren hat.

Demichelis muss down under

Dem Argentinier steht dafür die mit Abstand weiteste Reise bevor. Der Abwehrspieler gehört zum Aufgebot der „Albiceleste" für das Länderspiel am 11. September in Melbourne gegen Australien. Zwei Freundschaftsspiele absolviert Lucio mit der brasilianischen Nationalmannschaft in den USA. Zunächst geht es am Sonntag (9.9.) in Chicago gegen die Gastgeber zu Sache. Drei Tage später in Boston heißt der Gegner Mexiko.
4.9.07 19:35





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