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Angespannte Personalsorgen - Zwei Rückkehrer und viele Fragezeichen

Wenn Ottmar Hitzfeld in diesen Tagen das Profihaus an der Säbener Straße betritt, ist sein erster Gang nicht etwa in das gemeinsame Trainerbüro mit Michael Henke. „Ich gehe als erstes in die medizinische Abteilung“, verriet der Bayern-Coach am Mittwoch. Dort erkundigt sich Hitzfeld bei Physiotherapeut Fredi Binder oder bei Reha-Coach Thomas Wilhelmi, welche Spieler denn auch tatsächlich am Mannschaftstraining teilnehmen können.

Momentan ist die Liste der verletzten und angeschlagenen Spieler jedenfalls viel länger, als es Hitzfeld lieb sein wird. Neben den Langzeitverletzten Willy Sagnol, Jan Schlaudraff und Mats Hummels (alle im Aufbautraining) nahmen am Tag nach dem Testspiel in Zürich (0:0) auch Jose Sosa (Bandscheibenvorfall), Miroslav Klose (Knie), Marcell Jansen (Syndesmoseband), Luca Toni (Zerrung), Hamit Altintop (Erkältung), Martin Demichelis (Wadenprobleme) und Franck Ribery (Wadenverhärtung) nicht am Mannschaftstraining teil.

Riberys Wade hat zugemacht

Klose konnte zehn Tage nach seiner Innenbanddehnung im Knie immerhin wieder auf dem Platz arbeiten. Am späten Nachmittag absolvierte er eine intensive Einheit Ball- und Koordinationstraining. Ob der Ex-Bremer beim Spiel am Sonntag in Hamburg dabei sein kann wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Selbiges gilt für Kloses Sturmpartner Toni. Der Italiener konnte am Mittwoch immerhin schon wieder Ball- und Schusstraining auf dem Platz absolvieren.

Noch besser sieht es bei Ribery aus. Der Franzose leidet seit dem letzten Wochenende an einer Wadenverhärtung. „Er hat einige Schläge einstecken müssen, hat viele Prellungen“, berichtete Hitzfeld, der noch nicht weiß, ob Ribery am Samstag mit nach Hamburg fahren kann. Auch hinter der Rückkehr von Jansen steht noch ein Fragezeichen. Der Linksfuß trainierte am Nachmittag unter der Regie von Svonko Komes erstmals wieder auf dem Platz.

Ismael spielt vorerst weiter in der Regionalliga

Neues gibt es von Sosa, der ebenfalls zur Mittwochnachmittag-Trainingsgruppe gehörte. „Wir werden ihn beobachten“, sagte Hitzfeld über den Argentinier, der neben einem Bandscheibenvorfall auch wieder Sprunggelenks-Probleme zu beklagen hat. „Ich hoffe jeden Tag, dass der eine oder andere Spieler zurück kommt“, erklärte Hitzfeld.

Erfolgreich zurück gemeldet haben sich in Zürich Valerien Ismael und Lukas Podolski. Beide kamen gegen den Schweizer Rekordmeister über 90 Minuten zum Einsatz. „Valerien braucht noch Geduld. Er wird weiterhin Spielpraxis bei den Amateuren sammeln, um den alten Rhythmus wiederzufinden“, sagte der Bayern-Coach. Ismael habe gegen die Grashopper eine gute Leistung gezeigt, „er muss sich aber noch in Sachen Spritzigkeit und Beweglichkeit steigern.“

Personalsorgen bis zur Winterpause?

Einen Schritt weiter ist da schon Podolski. „Ich bin froh, dass Poldi das Spiel gut überstanden hat. Er hat sich gut bewegt und gut eingebracht“, sagte Hitzfeld, der eine Rückkehr des Nationalstürmers in den Kader ankündigte. „Ich gehe davon aus, dass Lukas am Sonntag auf der Bank sitzen wird.“

Überlegungen, aufgrund der angespannten Personallage vor dem Ablauf der ersten Transferperiode am 31. August noch mal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, gibt es beim FC Bayern indes nicht. Hitzfeld sagte: „Ich hoffe, dass wir mit diesem Kader gut bis zur Winterpause durchkommen. Dann werden wir auch wieder mehr Alternativen haben. Bis dahin werden wir aber noch einige personelle Probleme haben.“
29.8.07 19:53
 


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