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'Überhaupt kein Beinbruch' - Bayern können mit Punkteteilung leben

Die Liga atmet auf! Durch das späte Ausgleichstor von „Joker“ Mohamed Zidan hat der Hamburger SV den Siegeszug des FC Bayern in der Bundesliga gebremst. Am vierten Spieltag musste der Rekordmeister erstmals Punkte abgeben. Doch bei den Verantwortlichen der Münchner hielt sich die Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg beim Nord-Süd-Gipfel in Grenzen.

„Das ist überhaupt kein Beinbruch. Wir sind Tabellenführer und haben einen erstklassigen Start in die Saison gehabt. Es gibt überhaupt nichts zu kritisieren“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 1:1 (0:0) gegen die Hanseaten am Sonntag. „An einem schlechten Tag muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Wir können damit leben“, kommentierte Ottmar Hitzfeld das Remis.

Bayern konnten sich nicht durchsetzen

Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger WM-Arena konnten die Bayern gegen gute Hanseaten nicht an die glanzvollen Leistungen der ersten Spiele anknüpfen. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Wir haben im Mittelfeld zu wenig Akzente gesetzt, uns spielerisch kaum durchsetzen können und viele Eins-Gegen-Eins-Situationen verloren“, lautete die Analyse von Hitzfeld.

Das lag zum einem am defensiv bestens eingestellten HSV. Bis zur glücklichen Führung von Miroslav Klose in der 70. Minute mit seinem 100. Bundesligator hatten sich die Bayern nicht eine einzige Torchance herausspielen können. „Das war bisher unser schwierigstes Spiel. Der HSV hat kompakt gestanden und sehr diszipliniert gespielt. Es war schwer für uns durchzukommen“, erklärte Hitzfeld.

Beide Teams neutralisierten sich

Zum anderen lag es aber auch an der eigenen Leistung. „Uns hat die Frische gefehlt in den Zweikämpfen“, sagte Hitzfeld und verwies darauf, dass mehrere Spieler in den Tagen zuvor nur eingeschränkt hatten trainieren können. Franck Ribery war Mitte der Woche noch fraglich gewesen, Torschütze Klose hatte nach überstandener Außenbanddehnung im Knie erst am Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teilgenommen.

„Ich hatte sehr, sehr wenige Ballkontakte und bin wie die ganze Mannschaft nur schwer ins Spiel reingekommen“, meinte Klose am Montag. „Solide“ nannte Oliver Kahn die Vorstellung der Mannschaft:„Es war ein typisches 0:0-Spiel. Wir haben uns weitgehend neutralisiert“.

Jedes Spiel ein Überlebenskampf

Dass nach Kloses Führungstor drei Minuten vor dem Ende doch noch der Ausgleich fiel, war aus Sicht des Rekordmeisters zwar ärgerlich. Kahn und Co. waren sich aber einig, dass das 1:1 ein gerechtes Ergebnis war. „Der Endstand war so, wie das Spiel auch ausgesehen hat“, sagte Mark van Bommel stellvertretend.

Für Kahn war die Partie in Hamburg sogar sehr lehrreich. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass jetzt jeder den FC Bayern besiegen will“, sagte der Kapitän, „jedes Spiel ist eine Art Überlebenskampf für uns. Mit dieser Einstellung müssen wir reingehen, das hat das Spiel in Hamburg ganz gut gezeigt.“ Ein Spaziergang wird der Weg zum Titel auf jeden Fall nicht - auch wenn HSV-Coach Huub Stevens versichern wollte: „Platz eins ist vergeben, ganz klar."
3.9.07 19:54
 


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